• Schweiz verschandeln? Pour un paysage durable

Eine Studie des Bundes beweist: Die Windkraftwerke sind ein grosses Umweltproblem

Eine Studie des Bundesamtes für Energie BFE – bekannt für seine unkritische Haltung gegenüber Windkraftwerken – beweist es: Windturbinen sind für die Tierwelt ein schweres Problem. Die Vogelwarte Sempach untersuchte unter den drei Windturbinen von Peuchapatte (JU) den Vogelschlag und stellte einen Total-Median von 62 getöteten Opfern pro Jahr fest. Vor allem sind Kleinvögel betroffen, die in der Nacht ziehen. Die Untersuchenden präzisieren, dass man beim Median nicht vergessen dürfe, dass mit 50%iger Wahrscheinlichkeit die Zahl der tödlichen Kollisionen höher liege.Lire la suite …

Starker Gegenwind

Die vergangene Woche lieferte einmal mehr den Beweis: Die Schweiz ist kein Land für Windenergie. Ungenügende Windverhältnisse, lokale Opposition und enorme ökologische Bedenken erklären die Schwierigkeiten vieler geplanter Projekte. Das Bundesgericht wie auch die Gemeinden gewichten mehr und mehr die Schäden durch Windkraft, die in keinem Verhältnis zum Ertrag stehen.

Am 11. November 2016 erliess das Bundesgericht (BG) einen Leitentscheid: Die Beschwerden von mehreren Landschafts- und Naturschutzverbänden gegen den Windpark Schwyberg im Kanton Freiburg wurden genehmigt. Das BG kam zum Schluss, dass der Standort des Schwybergs sehr sensibel sei und eine grössere Gewichtung des Interesses von Landschaft, Biotopen und Natur verlange. Das ist ein gewichtiger Entscheid nicht nur für den Kanton Freiburg, sondern ein Leitentscheid für zahlreiche weitere Projekte, die von den gleichen Promotoren (Groupe E-Greenwatt) in der ganzen Schweiz, besonders im Jurabogen geplant sind.

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CKW stoppt Windparkprojekt in Kirchleerau/Kulmerau

Das Projekt der CKW – ein Windpark mit mindestens vier riesigen Windturbinen – im Gebiet von Triengen, Kulmerau und Walde (Aargau / Luzern) ist nach dem grossen Widerstand in der Bevölkerung heute gestorben. Die lokale Gemeindeversammlung hat kürzlich eine Abstandsinitiative von 700m vom Windpark zum bewohnten Gebiet angenommen, was die Rahmenbedingungen für einen Windpark (zu) stark verschlechterte. Damit ist eines der bekanntesten Windpark-Projekte in der Deutschschweiz Geschichte.

Freie Landschaft Schweiz gratuliert dem Verein Pro Kulmerauer Allmend und allen seinen Beteiligten. Wir hoffen, dass diese positive Entwicklung in der ganzen Schweiz eine Fortsetzung findet!

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