• Schweiz verschandeln? Pour un paysage durable

Das Kettensägen-Massaker, oder wie man Hürden gegen Wind-kraftanlagen aus dem Weg räumt

Der Spiegel macht in seiner aktuellen Ausgabe das „Kettensägen-Massaker“ der deutschen Windkraftprofiteure publik. Bundesweit bekannt seien den Umweltverbänden über 60 Fälle, wo unbekannte Täter Bäume mit Brut- und Nistplätzen gefällt oder die Vogelnester direkt zerstört haben. Die Nester liegen alle in Potentialgebieten für Windkraftanlagen. Experten gehen von einer hohen Dunkelziffer aus.

Gemäß der aktuellen Ausgabe der deutschen Zeitschrift „Der Spiegel“ nehme die systematische Zerstörung von Vogelnestern im Perimeter von geplanten Windkraftanlagen in Deutschland zu. Die Vogelschutzexperten des deutschen Naturschutzbundes NABU sehen den Grund dafür in der wichtigen rechtlichen Bedeutung des Vogelschutzes. Hat es im Potentialgebiet für Windkraftanlagen Brut- und Nistplätze geschützter Arten, blockieren diese den Bau von geplanten Windkraftanlagen. Durch die Zerstörung der Nester werde nun dafür gesorgt, dass diese Hürden beseitigt werden.

Bisher ist bundesweit bereits eine hohe Zahl von rund 60 Fällen bekannt, die Täter konnten nie gefasst werden. Besonders betroffen seien Nist- und Brutplätze von Rotmilanen. Deren Nester würden durch Fällen der Bäume, auf denen sich die Nester befinden, systematisch zerstört. Der NABU berichtet, dass in einigen Bundesländern „mafiöse“ Zustände herrschen. „Wenn man nichts gesehen oder gehört ha­ben will, deckt man einander oder liefert abenteuerliche Erklärungen und Lügen.“Lire la suite …

Der Schwarzwald wird zerstört

Ganz traurige News erreichen uns nun fast täglich aus dem Schwarzwald. In Deutschland stehen bereits 27’000 Windkraftwerke. Bilder finden sie hier.

Tagtäglich kommen aber neue hinzu. Es gibt keine Einsprachemöglichkeiten, keine Beteiligung der Bevölkerung, die Umweltverbände sind gekauft. Unser nördlicher Nachbar kennt keine Grenzen, was Windkraft anbelangt. Die riesigen Subventionen locken unzählige Investoren, die auch die letzten unberührten Landschaften mit Windkraftwerken verbauen.

Alles in der Hoffnung, endlich die Kohle- und Atomkraftwerke abschalten zu können, doch die braucht es weiter – hat es keinen Wind, laufen eben andere Kraftwerke. Bauen ist überall möglich, sogar in nationalen Schutzgebieten.

Die Bevölkerung läuft Sturm. Überall bilden sich Bürgerinitiativen, die mit mehr oder weniger Erfolg versuchen, den Zubau von Windkraft zu stoppen. Hier ein Beispiel aus dem Schwarzwald.

Gefährliche Spaziergänge: Jeden Monat mehr als ein schwerer Unfall in Deutschland

Unfälle im Zusammenhang mit Windkraftanlagen sind sehr selten, versprechen uns die Betreiber der Anlagen. Doch stimmt das wirklich? In Deutschland kam es zwischen Januar und August 2016 zu 11 meist schweren Unfällen. Einer der letzten Unfälle ereignete sich am 5. August 2016.

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